Parodontologie Bogenhausen – Ihre Spezialisten für Parodontitis Behandlung in München
Stark gegen Zahnfleischentzündung – schonend behandelt, langfristig gesund.
Parodontitis auf den Punkt gebracht: Die 3 entscheidenden Fakten
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Hohe Verbreitung: Rund jeder zweite Erwachsene ist von Parodontitis betroffen – unbehandelt drohen Zahnverlust und ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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Effektive Therapie: Mehrstufige Behandlungen mit professioneller Reinigung und Nachsorge senken das Rückfallrisiko deutlich und sichern langfristige Mundgesundheit.
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Langfristige Vorsorge: Regelmäßige Zahnreinigungen (2–4× pro Jahr) reduzieren nachweislich das Wiederauftreten von Parodontitis und stabilisieren das Zahnfleisch nachhaltig.
Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, die unbehandelt zunächst zur Zahnlockerung und später zum Zahnverlust führt. Die Erkrankung verläuft oft schleichend und unbemerkt. Sie ist sehr verbreitet.
Ursächlich spielen sowohl spezielle Bakterien in den Zahnfleischtaschen als auch erbliche Defekte der körpereigenen Abwehr eine Rolle. Auch Stress, Rauchen, sowie einige Erkrankungen und Medikamente können zu einem erhöhten Risiko führen. Eine unbehandelte Parodontitis kann schwerwiegende Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit haben.
Die Parodontitis braucht ein konsequentes und systematisches Behandlungskonzept. Tipps zu gesunder Lebensführung, gesunder Ernährung und Stressvermeidung tragen zum Erfolg der Behandlung bei. Wichtigste Bausteine für einen langfristigen Erfolg sind aber die lebenslange, regelmäßige Nachsorge beim Zahnarzt und eine konsequente und effiziente häusliche Mundhygiene.
Erfahrungsberichte unserer Patienten
Tolle Praxis
Das gesamte Team ist sehr professionell und freundlich – sowas sieht man wirklich selten. Dr. Tima ist für mich der beste Zahnarzt – er nimmt sich viel Zeit für seine Patienten, klärt sehr ausführlich über die Behandlungen auf und arbeitet sehr professionell und gründlich. Top! Und großes Lob an alle!
A. G. – 22.04.2022
Weitere Erfahrungsberichte finden Sie hier!
Symptome der Parodontose
- Zahnfleischbluten
- Schwellung und Rötung des Zahnfleisches
- Zahnfleischrückgang
- Empfindliche Zahnhälse
- Unangenehmer Mundgeruch oder Geschmack
- Sekretentleerung aus Zahnfleischtaschen
- Lockerung von Zähnen
Risikofaktoren der Parodontose
- Unzureichende Mundhygiene
- Rauchen
- Stress
- Hormonelle Veränderungen (z. B. Schwangerschaft)
- Unbehandelter Diabetes mellitus
- Übergewicht
- Mangel- bzw. Fehlernährung
- Übermäßiger Alkoholkonsum
- Erbliche Veränderungen im Immunsystem
Behandlung der Parodontose
Das Wichtigste zuerst: moderne Parodontalbehandlung ist immer schmerzfrei, schonend und minimalinvasiv.
Bei Verdacht auf eine Zahnfleischerkrankung wird zunächst eine gründliche Diagnostik durchgeführt.
In der sogenannten Initialphase der Therapie werden im Rahmen einer Reinigungssitzung alle bakteriellen Zahnbeläge entfernt. Wir geben Ihnen Anleitungen zur perfekten Mundhygiene und erheben alle aus ärztlicher Sicht bekannten Risikofaktoren. Allein durch diese Vorbehandlung geht die Zahnfleischentzündung meist schon deutlich zurück.
Im zweiten Schritt der Behandlung werden unter örtlicher Betäubung alle Bakterien aus den Zahnfleischtaschen beseitigt.
In seltenen Fällen, wenn die Erkrankung bereits weit fortgeschritten ist, kann an einzelnen Stellen als dritter Schritt ein kleiner chirurgischer Eingriff notwendig werden, wobei in örtlicher Betäubung die Wurzeloberflächen unter Sicht gereinigt werden.
Patienten mit Parodontitis sind ihr ganzes Leben lang anfällig für bakterielle Entzündungen im Mund. Daher ist die Nachsorge für einen langfristigen Erfolg der Behandlung enorm wichtig. Nehmen Sie die Nachsorgetermine unbedingt wahr, um zu verhindern, dass die Erkrankung erneut ausbricht.
Unsere Patienten kommen überwiegend aus München-Bogenhausen und dem Einzugsgebiet Lehel.
Häufige Fragen zur Parodontitis
Warnzeichen: Zahnfleischbluten, Rötung/Schwellung, Mundgeruch, Zahnfleischrückgang, gelockerte Zähne. Gingivitis ist meist reversibel (nur Zahnfleisch), Parodontitis betrifft zusätzlich den Knochen und kann zu Zahnverlust führen.
In der Regel sehr gut verträglich durch lokale Betäubung. Kurzzeitige Empfindlichkeiten nach der Sitzung sind möglich und klingen meist binnen weniger Tage ab.
Nach Diagnostik und Vorbehandlung folgen die geschlossenen Reinigungen meist in 1–2 Terminen. Anschließend beginnt die unterstützende Nachsorge (UPT) in regelmäßigen Intervallen.
Bei Diagnose und genehmigtem Behandlungsplan übernimmt die GKV i. d. R. die systematische Parodontaltherapie. Umfang zusätzlicher Leistungen (z. B. PZR-Intervalle) variiert – wir beraten Sie gern individuell.
Empfehlung: 2–4 Termine pro Jahr – abhängig von individuellem Risiko, Befund und häuslicher Mundhygiene.
Ja. Rauchen erhöht das Parodontitis-Risiko deutlich und verschlechtert die Heilung. Erkrankungen wie Diabetes beeinflussen Verlauf und Prognose – interdisziplinäre Betreuung ist sinnvoll.